Lamspringe

Klosterkirche von Lamspringe

“Die Ortschaft Lamspringe liegt an der Quelle der Lamme....die Ortsentwicklung (war) unmittelbar mit der Gründung des Klosters Lamspringe verbunden. Das Kloster wurde erstmals urkundlich 872 als Nonnenkloster erwähnt….Das Kloster Lamspringe wurde erstmals urkundlich 872 als Nonnenkloster erwähnt, dem Bischof Altfried von Hildesheim das Zehntrecht abtrat. …Während der Reformation, die in der Region 1568 stattfand, wandelte Herzog Julius von Braunschweig das katholische Nonnenkloster in ein evangelisches Damenstift mit 19 dort lebenden Damen um. Grund dafür war die Erhaltung des Klosters als gut gehender Wirtschaftsbetrieb….1643 kam das seit 1568 protestantisch gewesene Kloster nach dem Rezess von Goslar wieder an das Hochstift Hildesheim und wurde erneut katholisch. Der Hildesheimer Bischof hatte das Bestreben, katholische Stützpunkte in seinen evangelischen Landesteilen zu schaffen. Dazu übergab er die Einrichtung durch die Bursfelder Kongregation an englische, „schwarze“ Benediktinermönche. Sie waren wegen der Auflösung aller Klöster aus England vertrieben worden. Die Mönche zogen in die leerstehenden und verwahrlosten Klostergebäude ein. Sie belebten die Einrichtung wirtschaftlich und geistlich. … Während des gesamten 18. Jahrhunderts war das Lamspringer Kloster Zentrum der Ausbildung katholischen geistlichen Nachwuchses für England und die britischen Inseln, da sich der Katholizismus dort zu dieser Zeit starker Unterdrückung ausgesetzt sah. Mönche unterrichteten englische Männer im jugendlichen Alter. Aus dieser Zeit sind noch etwa 50 Grabsteine von verstorbenen Mönchen und Studenten in der Kirche erhalten.” vgl wikipedia

Heute – Sehenswert ist heute der Klosterpark mit der Quellgrotte der Lammequelle, seit 1965 eine öffentliche Parkanlage. Früher war dies ein 5,5 ha großer Klostergarten, in dem Gemüse angebaut wurde.

Die voluminösen, steinernen Gebäude der früheren Klosteranlage wirken auch heute noch beeindruckend. Dazu zählen vor allem die Klosterkirche „St. Hadrian und St. Dionysius“, das Abteigebäude und die früheren Stallanlagen.

Schreibe einen Kommentar