Istanbul

Im Oktober 2011 ( vom 17. – 21.10.2011) besuchten wir mit Freunden Istanbul. Von Hannover aus ging es mit 2stündiger Verspätung mit der Turkish Airline nach Istanbul. Der Flug war sehr ruhig und die Verpflegung an Bord war ausgezeichnet. Bei strömendem Regen landeten wir auf dem Ataturk. Dort erwartetete uns schon das per Internet bestellte Taxi, um uns zu unserem Hotel ( Best Western Senator ) in der Altstadt zu bringen.

Beim Einchecken stellte sich heraus, dass das Hotel   überbucht war und nur noch die “Sarkozy Suite” uns zur Verfügung stand, ein Traum aus den 70gern. Als wir die Suite betraten, waren wir von der Größe überwältigt. Ein riesiges Bett, mehrere Flachbildschirme, inmitten des Zimmers ein großer Whirlpool, eine Speiseecke mit Bildschirm, Bad und Duschraum extra. Es hatte auch eine Dachterasse, von der man einen schönen Blick über die Altstadt und die zahlreich auf Reede liegenden Schiffe im Bosporus hatte.

Der Luxus währte leider nur eine Nacht.

Schiffe warten im Bospurus auf die Freigabe für die Durchfahrt

Am Morgen holte uns die Realität wieder ein. Wir mussten umziehen in ein kleines, aber ausreichend großes Zimmer mit Blick auf einen unfertigen Rohbau.

Nach einem, für unserem europäischen Geschmack, orientalischen Frühstück – Viel Früchte und Gemüse, wenig Wurst – machten wir uns bei Nieselregen und gerade mal 8°C auf den Weg in den Basar. Wahrhaftig kein Wetter zum Fotografieren – viel zu dunkel. Der Basar von Istanbul ist einzigartig. 17 Eingänge und ein unglaubliches Menschgewimmel erwarten uns.

In der Altstadt konnten wir alle Ort zu Fuß erreichen.

Die zahlreichen Gänge sind nach “Zünften” geordnet (in einem Gang findet man ausnahmslos Schmuckverkäufer, in einem anderen nur Lederwaren etc.). Die Deckengewölbe sind in den Gängen unterschiedlich und sehr künstlerisch gestaltet.
Leider nerven uns die Händler und ihre Schlepper mit ihrer distanzlosen Art. “Hier kaufen; billig, billig..”

Uns fielen die vielen Männer auf, die einen zweirädrigen Karren, vollbeladen mit Pappeund Papier, zogen.
Man konnte die verschiedensten “Ich-AG´s” beobachten. Brotverkäufer, Maronenverkäufen…

In den Geschäften bedienten hauptsächlich Männer. Ältere Herren saßen auf kleinen Stühlen vor dem Geschäft, lasen Zeitung oder unterhielten sich.
Geht man in Deutschland durch eine Stadt, so fallen die vielen älteren Menschen sofort ins Auge. In Istanbul sind es eher die jungen Menschen, die die Mehrzahl derMenschen im Stadtbild ausmachen.

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